Zum WEF-Eröffnungstag am 23. Januar in Davos werden die «Public Eye Awards» verliehen. Als Gegensatz zum jährlich stattfindenden WEF können Konsumenten in einer Internet-Abstimmung auf www.publiceye.ch den aus ihrer Sicht übelsten Konzern in eine virtuelle «Hall of Shame» wählen. Die bisherigen Preisträger kann man hier sehen.
Die Organisatoren schreiben dazu:
Die Raffgier der in Davos versammelten Global Player treibt stinkende Blüten. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen ihre soziale und ökologische Verantwortung weltweit wahrnehmen. Genau das fordern wir. Die übelsten Unternehmen des Jahres erhalten Schmähpreise.
Hier kann man sehen, welche Unternehmen zur Wahl stehen und womit sie sich ‘hervorgetan’ haben - alles würdige Aspiranten. Dort findet man z.B. Glencore International AG, Bayer CropScience und Dole.















2 Kommentare
Soche Abstimmungen mögen zwar rehct interessant sein, ich persönlich halte das Ergebnis allerdings immer für etwas zweifelhaft. Es ist durchaus richtig, dass viele Konzerne nur noch ihren eigenen finanziellen Vorteil sehen. Das wohl der Menschen oder der Umwelt ist dann recht schnell zweitrangig.
Als Problem von Internet-Abstimmungen sehe ich aber immer, dass sie nicht sehr representativ sind. Solche Abstimmungen lassen sich oft relativ leicht durch mehrfaches Klicken manipulieren.
Trotzdem, wie gesagt ein interessanter Ansatz. Es muss einiges geschehen, um internationalen Unternehmen wieder ihre Verantwortung für die Menschen, und vor allem für ihre Mitarbeiter, bewusst zu machen.
Deine Einschätzung dieser Art Abstimmungen ist in gewisser Hinsicht zutreffend. Sicher sind sie nicht repräsentativ (was hier aber auch nicht sein muss) und manipulieren lassen sie sich auch (wobei hier ja die e-mail-Adresse angegeben werden muss - ob sich da trotzdem auf der von Dir beschriebenen Art und Weise manipulieren lässt?)
Ich halte diese Aktion aber trotzdem für sinnvoll - nicht unbedingt wegen des Ergebnisses, sondern wegen des Aufmerksamkeitseffektes und der dadurch stattfindenden Beschäftigung mit der Materie.