Lebt man wie ich im Rheinland, kommt man am Karneval nicht vorbei, ausser, man sucht bewusst das Weite.
Da die Session in diesem Jahr wegen der kalendarischen Gegebenheiten extrem kurz ist (wann ist schon mal am 4.2. Rosenmontag!), ist die ‘Leidenszeit’ für den Karnevalsabstinenzler in diesem Jahr sehr begrenzt.
Wir waren heute Zuch gucken, haben für die Kinder kiloweise Süssigkeiten geschnappt und sind nun wieder zu Haus. Morgen geht es dann wieder ins Büro, früh am Morgen.
70m von unserem Haus entfernt, findet der Rosenmontagszug in unserer Dorfkneipe seinen Aus’klang’. Und da versagen selbst Schallschutzfenster! Die Basstrommel sendet ihre Signale über den ganzen Ort und in 70m Entfernung haben wir sozusagen einen ‘Logenplatz’.
Probates Gegenmittel wäre: hingehen und mitmachen! Dieser Selbstversuch ist aber vor Jahren kläglich mit einem ‘Beihnahehörsturz’ gescheitert. Also bleibt nur - Ruhe bewahren, mit Geduld auf die grosse Müdigkeit warten.
Am Aschermittwoch ist alles vorbei!












1 Kommentar
Es ist richtig, viel anderes als Ruhe bewahren bleibt nicht. Auch ich bin Faschings-Gegner und gehe zu solchen Veranstaltungen einfach nicht hin. In Bayern ufert der Faschings-Brauch allerdings auch bei weitem nicht so aus, wie dies im Rheinland der Fall ist…