Die Entscheidung, die olympischen Sommerspiele 2008 nach China zu vergeben, war eine Fehlentscheidung. Das ist nichts Neues, zeigt sich aber immer wieder. Und je näher diese olympischen Spiele rücken, desto mehr wird dies deutlich.
Dies bemerkt jetzt(!) auch Steven Spielberg, der sich als für diese olympischen Spiele als künstlerischer Berater zur Verfügung gestellt hatte. Er tritt aus Protest gegen die Sudan-Politik Pekings als künstlerischer Berater für die Olympischen Spiele zurück. Wenn auch spät, so doch besser, als weiter zu machen. Dazu hätte es aber nicht der Unterstützung des Sudan durch China bedurft. Anlässe für einen Rücktritt gibt es auch in China!
Einer der vielen Fälle, in denen China hart gegen Menschenrechtler vorgeht, ist Hu Jia. Die Berichterstattung über seine Lage wird massiv behindert. Auch seine Familie wird unter Druck gesetzt. Hu Jia wurde am 28. Januar 2008 des “Schürens der Subversion“ angeklagt.
Ihm wird weiter der Kontakt zu Anwälten und Familienangehörigen sowie die medizinische Behandlung verweigert. Er erhält auch keine Medikamente für die täglich notwendige Behandlung seiner Hepatitis B. Zeng Jinyan, die Frau von Hu Jia, steht weiter mit ihrem Säugling unter Hausarrest. Sie darf das Haus nicht verlassen und sowohl ihre Telefonleitung als auch die Internetverbindung sind unterbrochen worden.
Amnesty International hat eine Kampagne für seine Freilassung gestartet.
Der Geist der Olympischen Spiele wird in China verhöhnt und daran wird sich auch bis zu den olympischen Spielen im Sommer nichts ändern. Es wird ein wenig an der Fassade verbessert, aber dahinter steckt das alte Regime.
Die olympischen Spiele 1980 in Moskau wurden von 64 Staaten boykottiert.
Jetzt hört man nichts, was auf eine ähnliche Aktion hindeutet. Anlass dazu gäbe es auch diesmal!















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[...] geeignete Instrument ist, wird bezweifelt). Todesurteile werden weiter in grosser Zahl vollstreckt, Menschenrechte werden in vielen Fällen nach wie vor massiv verletzt und die Situation der Wanderarbeiter ist erbärmlich. Hinzu kommt jetzt das Vorgehen gegen die [...]