Am 20.02.2008 war bei Golem ein Artikel unter der Überschrift Die wissenschaftlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert zu finden. Ich hatte mir erst mal den Link gespeichert, da ich das Thema ganz interessant fand. Zum Gegenstand dieses Artikels: 18 Wissenschaftler und Visionäre wurden gebeten, die wichtigsten Aufgaben für unser Jahrhundert zu definieren.
Unter dem Vorsitz des ehemaligen US-Verteidigungsministers William Perry machte sich die Gruppe Gedanken darüber; die NAE hat diese Gedanken auf der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science in Boston vorgestellt.
Herausgekommen ist diese Liste (die aber keine Rangfolge darstellt):
Interessante Aufgaben, wobei ich bei einigen nicht die Wissenschaft in der Pflicht sehe, sondern eher die Politik (Wiederherstellung und Verbesserung städtischer Infrastrukturen, Verhinderung von Terroranschlägen mit nuklearem Material, Zugang zu sauberem Wasser). Sicher kann die Wissenschaft hier unterstützen, aber es sind aus meiner Sicht nicht wissenschaftliche Herausforderungen.
Die anderen Aufgaben zeugen meines Erachtens eher von einer Elfenbeinturmposition. Die Verbesserung von virtuellen Realitäten ist sicher eine hochinteressante Aufgabe, aber wäre es nicht noch wichtiger, die reale Realität zu verbessern? Auch bei dem Punkt Nachbau des menschlichen Gehirns kann man geteilter Meinung sein. Durch entsprechende Forschung können sicher Computer verbessert werden und auch das Thema künstliche Intelligenz hängt davon ab. Aber ist das wirklich etwas, was zu den 14 wichtigsten Aufgaben gehört? Es gibt wichtigere Aufgaben.
Etwas erhellend ist dann aber folgendes:
Eine aus meiner Sicht ‘gequälte’ Erklärung. Dazu muß niemand die grossen wissenschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts formulieren.














