Es gibt Meldungen, die will ich erst einmal nicht glauben! Ich schaue auf das Datum - nein, es ist noch nicht der 1. April!
In der TAZ vom 15.03.08 finde ich folgende Nachricht:
Bei mehr als 183.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst und angrenzenden Bereichen reicht der Verdienst zum Leben nicht. Fast 130.000 davon müssen ihre niedrigen Löhne mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.
Das antwortet die Bundesregierung - die Bundesregierung, in der auch die SPD vertreten ist - die Bundesregierung, die Mindestlöhne in der Wirtschaft fordert und durchsetzt!
Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst und die Streiks sehen im Lichte dieser Information ganz anders aus.
Für mich stellt sich hier nicht die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Regierungs-, Landes- und Kommunalpolitiker (insbesondere, soweit sie der SPD angehören) - die ist beantwortet.
Werden die Arbeiten, die noch im öffentlichen Dienst erledigt werden, als nächstes in Billiglohnländer verlagert? Vielleicht hat Nokia in Rumänien noch ein paar Hallen frei.
Herr Beck sollte eigentlich nachvollziehen können, warum ‘Die Linke’ in die Parlamente einzieht. Sie wird auch von der Regierung förmlich ‘reingeschoben.
Weitere Quellen und Informationen
Staat zahlt Billiglöhne - Tausende auf Hartz IV angewiesen
Hartz IV für Staatsdiener














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[...] am häufigsten kritisierten Schwerpunkte liegt wohl der derzeit in der steigenden Anzahl der durch Hartz IV ,gestiegenen Kinderarmut in einem der Reichsten Länder dieser Welt.Die Kinderarmut beläuft sich [...]