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	<title>Kommentare zu: Banker stellt eigener Branche Armutszeugnis aus</title>
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	<description>'Gesellschaft vs Regierung' und 'Oekonomisierung des Lebens'</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 08:36:44 +0000</pubDate>
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		<title>Von: [zeitcollector]</title>
		<link>http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-623</link>
		<dc:creator>[zeitcollector]</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 20:58:43 +0000</pubDate>
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		<description>@home42
Dem stimme ich voll zu! - und danke f&#252;r den letzten Satz - gebe ich gerne zur&#252;ck!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@home42<br />
Dem stimme ich voll zu! - und danke f&#252;r den letzten Satz - gebe ich gerne zur&#252;ck!</p>
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		<title>Von: home42</title>
		<link>http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-620</link>
		<dc:creator>home42</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 16:54:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ zeitcollector (Zum Thema "pers&#246;nliche Verantwortung") Da m&#246;chte ich doch noch etwas im Widerspruch verharren: Haben wir nicht auch eine Mitverantwortung. Profitieren wir nicht von 'dem System' und gestalten wir es nicht auch durch unser pers&#246;nliches Verhalten mit? Darauf wollte ich das Augenmerk lenken. In so fern h&#246;rt die Verantwortung beim Blick auf die Sachzw&#228;nge des Systems nicht auf, sondern f&#228;ngt vielleicht zu einem guten Teil erst richtig an.
Mein Kommentar war deshalb nicht drauf gerichtet, pers&#246;nliche Verantwortung von Managern zu nehmen, sondern im Gegenteil darauf, sie durch den Blick auf unsere eigene pers&#246;nliche  Verantwortung zu erg&#228;nzen. 
Und nat&#252;rlich wird diese Verantwortung auch unter anderem dadurch wahrgenommen, dass wir uns und andere informieren - was in diesem Blog ja auch in hervorragender Weise geschieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ zeitcollector (Zum Thema &#8220;pers&#246;nliche Verantwortung&#8221;) Da m&#246;chte ich doch noch etwas im Widerspruch verharren: Haben wir nicht auch eine Mitverantwortung. Profitieren wir nicht von &#8216;dem System&#8217; und gestalten wir es nicht auch durch unser pers&#246;nliches Verhalten mit? Darauf wollte ich das Augenmerk lenken. In so fern h&#246;rt die Verantwortung beim Blick auf die Sachzw&#228;nge des Systems nicht auf, sondern f&#228;ngt vielleicht zu einem guten Teil erst richtig an.<br />
Mein Kommentar war deshalb nicht drauf gerichtet, pers&#246;nliche Verantwortung von Managern zu nehmen, sondern im Gegenteil darauf, sie durch den Blick auf unsere eigene pers&#246;nliche  Verantwortung zu erg&#228;nzen.<br />
Und nat&#252;rlich wird diese Verantwortung auch unter anderem dadurch wahrgenommen, dass wir uns und andere informieren - was in diesem Blog ja auch in hervorragender Weise geschieht.</p>
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		<title>Von: [zeitcollector]</title>
		<link>http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-616</link>
		<dc:creator>[zeitcollector]</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 18:29:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Georg Helmut; home42
als weiterer Beleg: auch &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/591/168105/" target="_blank"&gt;Ackermann r&#228;umt Mitschuld ein&lt;/a&gt;:
'Der Chef der Deutschen Bank redet Klartext: Kurzfristige Gewinnziele und Bonuszahlungen an Manager h&#228;tten zur Finanzkrise beigetragen, sagt Josef Ackermann.'
Mal sehen, was aus dieser Einsicht resultiert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Georg Helmut; home42<br />
als weiterer Beleg: auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/591/168105/" target="_blank">Ackermann r&#228;umt Mitschuld ein</a>:<br />
&#8216;Der Chef der Deutschen Bank redet Klartext: Kurzfristige Gewinnziele und Bonuszahlungen an Manager h&#228;tten zur Finanzkrise beigetragen, sagt Josef Ackermann.&#8217;<br />
Mal sehen, was aus dieser Einsicht resultiert!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: [zeitcollector]</title>
		<link>http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-614</link>
		<dc:creator>[zeitcollector]</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 17:38:31 +0000</pubDate>
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		<description>@home42
Korrekt - mir ging es in Punkto 'Gier' mit Ironie um die 'Gier' im weiteren Sinne. Denn diese steckt als Triebfeder hinter diesem Handeln. 
Ich denke schon, dass trotz Systemzw&#228;ngen ein gewisser Handlungsspielraum besteht. Vielleicht liege ich auch falsch, aber mir str&#228;ubt sich das Gefieder, wenn letztlich die Verantwortlichkeit auf das System geschoben wird. 'Die Anderen, die dann das Gesch&#228;ft machen w&#252;rden' &#252;ben nat&#252;rlich einen Druck aus. Aber auch da besteht meiner Meinung nach ein Spielraum. Andernfalls w&#228;re das Thema 'Verantwortung' passe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@home42<br />
Korrekt - mir ging es in Punkto &#8216;Gier&#8217; mit Ironie um die &#8216;Gier&#8217; im weiteren Sinne. Denn diese steckt als Triebfeder hinter diesem Handeln.<br />
Ich denke schon, dass trotz Systemzw&#228;ngen ein gewisser Handlungsspielraum besteht. Vielleicht liege ich auch falsch, aber mir str&#228;ubt sich das Gefieder, wenn letztlich die Verantwortlichkeit auf das System geschoben wird. &#8216;Die Anderen, die dann das Gesch&#228;ft machen w&#252;rden&#8217; &#252;ben nat&#252;rlich einen Druck aus. Aber auch da besteht meiner Meinung nach ein Spielraum. Andernfalls w&#228;re das Thema &#8216;Verantwortung&#8217; passe.</p>
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		<title>Von: home42</title>
		<link>http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-611</link>
		<dc:creator>home42</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 21:34:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, es ist nicht (nur) die pers&#246;nliche Gier, die da die Hauptrolle spielt. Die "Gier" ist vielmehr als Zwang zu Wachstum, Zwang zur Optimierung usw. fest in unser Wirtschaftssystem eingebaut - weltweit. Sicherlich haben eine Reihe von Leuten pers&#246;nlichen Gestaltungsspielraum, das zeigen schon die grandiosen, von Herrn Walter einger&#228;umten Fehler. Aber haben diese Leute wirklich die Wahl, zu sagen "Nein, wir wollen nicht wachsen, keine Gewinne machen"? Sie w&#252;rden ganz schnell durch andere Menschen ersetzt, die sich das nicht fragen. 
Andererseits muss sich jeder einzelne auch von uns ja eigentlich fragen: "Verzichte ich freiwillig auf Gewinn/Zinsen, die ich doch ganz einfach haben k&#246;nnte, wenn ich mein Konto bei dieser Bank habe und nicht bei der?" Und, ganz nebenbei, was w&#252;rde das tats&#228;chlich bringen? Nichts! Wer es tut, verliert nur in diesem Spiel. Da einfach die 'Anderen' den Gewinn einsacken, ist f&#252;r die Allgemeinheit auch nichts gewonnen. Genau das ist die eingebaute Zwickm&#252;hle, die daf&#252;r sorgt, dass irgendwann auch das letzte 'Naturvolk' auf diesem Planeten in das Finanzsystem einbezogen werden wird und auch noch der letzte kleine Fischer auf der letzten philippinischen Insel f&#252;r die Gewinne der gro&#223;en Gesellschaften arbeitet - sch&#246;n beschrieben in Eschbachs Buch "Eine Billion Dollar". 
Aber vielleicht w&#228;re ja etwas mehr Offenheit und Ehrlichkeit schon ein Fortschritt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, es ist nicht (nur) die pers&#246;nliche Gier, die da die Hauptrolle spielt. Die &#8220;Gier&#8221; ist vielmehr als Zwang zu Wachstum, Zwang zur Optimierung usw. fest in unser Wirtschaftssystem eingebaut - weltweit. Sicherlich haben eine Reihe von Leuten pers&#246;nlichen Gestaltungsspielraum, das zeigen schon die grandiosen, von Herrn Walter einger&#228;umten Fehler. Aber haben diese Leute wirklich die Wahl, zu sagen &#8220;Nein, wir wollen nicht wachsen, keine Gewinne machen&#8221;? Sie w&#252;rden ganz schnell durch andere Menschen ersetzt, die sich das nicht fragen.<br />
Andererseits muss sich jeder einzelne auch von uns ja eigentlich fragen: &#8220;Verzichte ich freiwillig auf Gewinn/Zinsen, die ich doch ganz einfach haben k&#246;nnte, wenn ich mein Konto bei dieser Bank habe und nicht bei der?&#8221; Und, ganz nebenbei, was w&#252;rde das tats&#228;chlich bringen? Nichts! Wer es tut, verliert nur in diesem Spiel. Da einfach die &#8216;Anderen&#8217; den Gewinn einsacken, ist f&#252;r die Allgemeinheit auch nichts gewonnen. Genau das ist die eingebaute Zwickm&#252;hle, die daf&#252;r sorgt, dass irgendwann auch das letzte &#8216;Naturvolk&#8217; auf diesem Planeten in das Finanzsystem einbezogen werden wird und auch noch der letzte kleine Fischer auf der letzten philippinischen Insel f&#252;r die Gewinne der gro&#223;en Gesellschaften arbeitet - sch&#246;n beschrieben in Eschbachs Buch &#8220;Eine Billion Dollar&#8221;.<br />
Aber vielleicht w&#228;re ja etwas mehr Offenheit und Ehrlichkeit schon ein Fortschritt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Georg Helmut</title>
		<link>http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-607</link>
		<dc:creator>Georg Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 19:29:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zeitcollector.net/2008/04/07/banker-stellt-eigener-branche-armutszeugnis-aus/#comment-607</guid>
		<description>Oh ja. In irgendeiner Wirtschaftswoche war ein interessanter Bericht &#252;ber Investmentbanker, deren Boni so hoch sind, dass selbst ein Risiko den Job zu verlieren v&#246;llig unattriktiv wird. Hinzu kommt, dass magere Jahre nicht so schlimm sind, denn man bekommt ja fr&#246;hlich weiter Geld. Vielleicht nicht mehr so viel, aber doch regelm&#228;ssig.

Geld hat noch niemanden Gl&#252;cklich gemacht, aber doch viele ungl&#252;cklich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja. In irgendeiner Wirtschaftswoche war ein interessanter Bericht &#252;ber Investmentbanker, deren Boni so hoch sind, dass selbst ein Risiko den Job zu verlieren v&#246;llig unattriktiv wird. Hinzu kommt, dass magere Jahre nicht so schlimm sind, denn man bekommt ja fr&#246;hlich weiter Geld. Vielleicht nicht mehr so viel, aber doch regelm&#228;ssig.</p>
<p>Geld hat noch niemanden Gl&#252;cklich gemacht, aber doch viele ungl&#252;cklich.</p>
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