Im Zuge der Finanzkrise befürchtet der IWF 600 Milliarden Euro Verlust. Das diese, wie bei der IKB, zum Teil aus dem Steueraufkommen zu begleichen sind, ist wohlbekannt. Frau Matthäus-Maier wurde jetzt dafür geopfert.
Bei den Banken wurden schon Vorstände entlassen, aber diese müssen sich um ihre finanzielle Zukunft sicher keine Sorgen machen. Weitere werden folgen.
Nicht übersehen werde sollte aber, das den 600 Milliarden Euro Verlust auch an anderer Stelle 600 Milliarden Euro Gewinn gegenüber stehen. Das Geld wurde ja nicht verbrannt. Es liegt jetzt auf Konten, ist sicher steuerfrei und macht den Abkassierern viel Freude.
So ist das halt - hätten sich die Häuslekäufer, Konsumenten und Banker nicht so dumm angestellt, wäre das nicht passiert! So ist das System gestrickt - es wird der mündige Bürger propagiert, der dann mit blumigen Aussagen zu irrwitzigen Finanztransaktionen verleitet wird. Wachstum ist das Zauberwort. Die Banker haben irgendwann auch jede Übersicht verloren und dann kracht es!
Der Ruf nach dem Staat erschallt und um noch grösseren Schaden zu vermeiden, werden aus Steuermitteln Rettunksaktionen gestartet. Funktioniert immer wieder prima.
Aberwitzig wird es, wenn die Banken die Bilanzierungsvorschriften für das Fiasko verantwortlich machen wollen und die Bundesregierung zu Reformen aufgefordert wird, damit die Finanzkrise nicht in die Realwirtschaft überspringt.
Beim nächsten Mal wird es nicht besser enden.
Quellen und weitere Informationen:
Auch Privatbanken werden Marktpreise unheimlich
Matthäus-Maier stolpert über IKB-Krise
Finanzkrise : IWF fürchtet 600 Milliarden Euro Verlust














1 Kommentar
Das trifft genau den Punkt. Börsianer reden immer gerne vom “Verbrennen von Geld”. Aber entweder waren dort Werte sowieso nur theoretischer Natur (also lediglich erwarteter Gewinn) oder eben das Geld ist nur in anderen Hände (oder Taschen) gelandet. Der Sprachgebrauch verschleiert da eher die tatsächlichen Sachverhalte.
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[...] der Tat, unser Geldsystem ist ein Nullsummenspiel. Da fragt der Zeitcollector ganz zu Recht, auf wessen Konten die möglichen 1000 Milliarden Euro Verlust in der [...]
[...] haben. Ich stehe nicht an, zu sagen, dass wir es mit einer der gefährlichsten Krisen oder der gefährlichsten Krise auf den Weltfinanzmärkten seit 80 Jahren zu tun haben. Es geht daher um Gefahrenabwehr, es geht darum, Schaden von unserem Lande abzuwehren. [...]