Kann Akupunktur auch einem kranken Stadtorganismus helfen?
GvR_Bürgerengagement | wong it! 11.05.2008
Bei Menschen gehört Akupunktur ja mittlerweile zu den mehr oder weniger anerkannten Heilmethoden. Wirkt diese Heilmethode aber auch bei kranken Stadtorganismen? In Portland wird dies ausprobiert.
Der Akupunkteur Adam Kuby aus Portland im US-Bundesstaat Oregon hat die Philosophie jetzt weiterentwickelt: Er sieht die Stadt als lebenden Organismus, bei dem jeder Körperteil eine Funktion hat - und auch krank werden kann.
Um die Energieflüsse ermitteln zu können, ordnete er die Infrastruktur und Wirtschaft von Portland den einzelnen Organen hinzu. So steht die Leber für Politik und Verwaltung, der Dickdarm für Banken und Müllabfuhr. Die Gallenblase repräsentiert unter anderem Polizei, Feuerwehr und interessanterweise Lobbyisten.
Aufbauend auf diesen Prinzipien begannen Kuby und seine Unterstützer, die kranken Stellen der Stadt zu diagnostizieren: Hässliche Spielplätze, Giftmüllkippen, überfließende Abwasserkanäle und elitäre Clubs, aber auch soziale Brennpunkte wurden kartografiert. Im dritten Schritt erfolgte schließlich die Therapie mit Akupunkturnadeln.
Die Nadeln wurden dem Stadtorganismus in Größe angepasst (7 Meter lang!). Interessanter Ansatz, Aufmerksamkeit auf ‘kranke Körperteile’ zu lenken.
Vorschlag: Mehrere Nadeln vor die Hyphotekeninstitute, die hinter der Immobilienkrise in den USA stehen!
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Es gibt immer wieder interessante Menschen mit interessanten Theorien. Oder sollte man lieber sagen lustige Menschen mit lustigen Theorien. Oder blöde Menschen mit blöden Theorien. Ich muss zugeben, in diesem Fall kann ich mich nicht so richtig entscheiden…