Im Februar hatte ich die Frage schon einmal gestellt. Seit April führt Roland Koch geschäftsführend das Land und es ist still um Hessen geworden - oder ist mir da etwas entgangen?
Eigentlich hätte man sich die Wahlen doch sparen können, oder?
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7 Kommentare
tja, ich weiß ja auch nicht - offenbar geht es auch so..
wenigstens hab ich mir die wahl gespart
Und es heißt ja, dass sich neue politische Konstellationen immer erstmals in Hessen zeigen (siehe: Rot-Grün). Da müssen wir uns wohl drauf einrichten, dass es überall nur noch geschäftsführende Regierungen ohne parlamentarische Mehrheiten gibt. Und? Ist das so schlimm? In Hessen beteiligt sich jetzt sogar die FDP an konstruktiver Politik.
Und die SPD unter Ypsilanti will nach wie vor keinesfalls mit der Linken kooperieren oder deren Unterstützung tolerieren und will gegebenenfalls mit der Linken kooperieren oder deren Unterstützung tolerieren.
@Wolff
- auf Bundesebene sieht es auch nicht besser aus.
Stimmt, vielleicht zeichnet sich da wirklich ein neues ‘Geschäftsmodell’ ab. Dann könnte man das Land vielleicht auch in eine Aktiengesellschaft umwandeln, an der die Bürger Anteile halten (die vielleicht sogar handelbar sind?).
@Boris Stumpf
Ja, die SPD ist sehr konsequent
@Steffino
Ja, wenn man sieht, wie die Politiker mit dem Wahlergebnis umgehen, dann kann man sich die Wahl anscheinend sparen, leider!
@Zeitcollector und Steffino:
Das ist mir ein bisschen zu sehr vom Ergebnis gedacht. Wir könnten ja auch wählen wie die Korsen: Die gefüllten Urnen ins Meer und dann gewinnt der Stärkste. Wahlen wie die letzte in Hessen erfüllen eine viel wichtigere Funktion für die Demokratie als die Bayernwahlen der vergangenen 40 Jahre. Was wir erleben, ist eine parlamentarische Demokratie an einem der großen Wendepunkte in ihrer Geschichte.
ich wäre ja dafür, die anzahl der volksvertreter anhande der wahlbeteiligung zu bestimmen - je niedriger die wahlbeteiligung, desto weniger von diesen steuerfinanzierten labersäcken
@Wolff
Das mit den ‘Urnen ins Meer’ könnte man ersetzen durch ‘die zur Wahl Angetretenen’ ins Meer und die, die zurückkommen sind es dann.
Im Ernst: Du hast natürlich vollkommen recht - es ist eine spannende Situation und in nächster Zeit wird sich einiges ändern. Die parlamentarische Demokratie hat sich überlebt bzw. benötigt eine Renovierung. Wenn man die Medien verfolgt, kann man das auch schon erkennen.
@Steffino
Das ist auch ein Ansatz - es wird nur noch 1 Abgeordneter pro Partei in den Bundestag geschickt, der dann die Stimmen aller gewonnen Wahlkreise seiner Partei hat. Würde viel billiger. Und die stimmen ja heute schon nach Parteiorder ab.