So unterschiedlich stellt sich die Welt in den Medien dar.
Golem titelt: Bedrohung durch Cyber-Mobbing gering - Lehrergewerkschaft rät zu Gelassenheit und professioneller Reaktion.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt vor Dramatisierung bei Internetmobbing und Überreaktionen. Eine eigene Studie habe gezeigt, dass Mobbing ohne technische Hilfsmittel etwa zehn Mal so häufig vorkommt.
“Schülerstreiche und Mobbing sind ein ‘altes Thema’, das nun im Internetzeitalter angekommen ist”, so Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule. Lehrkräfte müssten lernen, gelassen und professionell damit umzugehen.
Bei tagesschau.de lese ich: Umfrage der Gewerkschaft GEW - Lehrer fordern besseren Schutz vor Cyber-Mobbing.
Die Gewerkschaft forderte klare Verhaltensnormen für alle Formen von Mobbing.
Sie sieht die Opfer bisher nur unzureichend unterstützt, obwohl die psychischen Folgen gravierend sein könnten und bis zum Selbstmord reichten. Die Gewerkschaft forderte deshalb mehr Schutz und Hilfsangebote für gemobbte Lehrer und Schüler.
Es ist wohl besser, sich auf der Homepage der GEW zu informieren. Näheres ist hier zu finden.














2 Kommentare
Cybermobbing ist ein aktuelles und sehr ernst zu nehmendes Thema. Auch ich habe einen Blog-Beitrag zu diesem Thema verfasst und mich dabei auf die Untersuchungen bzw. auf die Schlussfolgerung der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft in Deutschland (GEW) bezogen (siehe http://www.website-marketing.ch). Das ganze Thema zu gelassen anzugehen oder gar vor einer Überreaktion zu warnen, scheint mir etwas gewagt. Gerade die Anonymität der Täter, stellt oftmals eine viel grössere Herausforderung an die Opfer, als dies bei realen Mobbing-Attacken der Fall ist. Denn durch die Anonymität im Internet bleiben die Täter meist unerkannt. Nicht zu wissen, wer hinter einer Mobbing-Aktion steckt, kann bei den Opfern zu erheblichen psychische Folgen führen. Die Täter ihrerseits, fühlen sich durch die Anonymität in ihrer Handlung meist zusätzlich bestärkt.
Gemäss Thomas Günter, Justiziar der Initiative jugendschutz.net, hat Cyber-Bulling besonders in Social Communities zugenommen, so erreiche das Phänomen besonders in Online-Gemeinschaften, die sich auf das schulische Umfeld beziehen, bedenkliche Ausmasse. Demnach werden immer mehr Kinder und Jugendliche Opfer von beleidigenden SMS, E-Mails oder erniedrigenden Fotos oder Videos im Internet. Und die Konsequenzen für die Betroffenen sind meist einschneidend. Viele Opfer wissen nicht, wo sie Hilfe finden oder verschweigen ihr Leid aus Angst, Scham oder Unsicherheit. Bestimmt ist die Dunkelziffer der Mobbing-Opfer somit sehr hoch.
Viele Stellen bieten mit Erfahrungsberichten und guten Ratschlägen Hilfestellung. Fest steht; je weniger Daten man auf dem Internet preis gibt, desto besser ist man geschützt.
@Alessandra Klose
Mir ging es in erster Linie darum, die konträre Darstellung in den Medien aufzuzeigen.
Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Cyber-Mobbing ist keinesfalls zu verharmlosen. Wenn man aufmerksam die Blogs und Kommentare liest, kann man schon da feststellen, wie die Anonymität des Web die Menschen zu Äusserungen verleitet, die sie von Angesicht zu Angesicht wohl nie wagen würden. Ich habe schon oft Wendungen gelesen, die das Licht der Öffentlichkeit nie gesehen haben sollten.
Den letzten Satz Deines Kommentars kann ich nur unterstreichen.