Damals, als Joseph von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft wurde und er dort Karriere machte, sorgte er für die sieben schlechten Jahre vor. Frau Merkel als CDU-Vorsitzende sollte die Bibel eigentlich kennen; die ein oder andere nützliche Erfahrungsbeschreibung gilt auch heute noch.
Kanzlerin Merkel reist von G8-Gipfel zu G8-Gipfel und profiliert sich jedesmal mit einem neuen Thema. Der Klimagipfel in Heiligendamm ist verpufft. Jetzt versucht sie es mit dem Ernährungsnotstand erneut.
Nahrungsmangel und Konflikte könnten “die Demokratisierung gefährden, Staaten destabilisieren und sich zu internationalen Sicherheitsproblemen auswachsen”, zitiert der “Spiegel” aus dem sechsseitigen Papier der Bundesregierung an die Partner. Nötig sei auch, für Staaten in Not Soforthilfen aufzustocken und ihnen einen schnellen Zugang zu Saatgut und Dünger zu geben. “Diese neuen Herausforderungen verlangen eine international abgestimmte Antwort”, schrieb Merkel in einem Beitrag für den Tagesspiegel am Sonntag.
Auch das wird verpuffen. Vor Jahren hat man den Bauern Stillegungsprämien gezahlt, um die Getreideberge abzubauen. Jetzt gibt es Subventionen für Bio-Treibstoff, was zu einer Verteuerung der Lebensmittel führt, da hier eine Konkurrenzsituation geschaffen wurde.
Sind Regierungen nur eine Art Technisches Hilfswerk, welches dann eingreift, wenn es zur Katastrophe gekommen ist, oder sollten sie nicht früh genug planen, um solche Hauruck-Aktionen zu vermeiden? Warnungen gab es früh genug.














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[...] G8-Gipfel in Japan ist verpufft, wie befürchtet. Wieder nur Absichtserklärungen, keine konkreten Ergebnisse - ausser [...]