Microsoft beschreibt in einem Bericht die aus quelloffener Software resultierenden Risiken und Gefahren für das eigene Geschäftsmodell:
Nun gibt allerdings auch Microsoft zu, dass Linux nicht nur in der Nische zu finden ist, sondern effektiv auch die besetzten Felder des Unternehmens untergräbt. Wie dem neuesten Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen ist, stellt Open Source nicht nur eine »Herausforderung« für Microsoft dar, sondern bedeutet für das Unternehmen zunehmend ein finanzielles Risiko. Gleich an erster Stelle der Risikofaktoren erwähnt der Konzern, dass Open Source in Zukunft die Gewinne von Microsoft minimieren kann. Erst an zweiter Stelle sieht der Konzern die zunehmende Bedrohung aus dem Umfeld der Online-Anbieter wie Google.
Dass die Sorge des Unternehmens nicht unbegründet ist, zeigt eine neue Studie aus Großbritannien. Laut einer Untersuchung der Marktforscher von Context, gewinnt das freie Betriebssystem im Vereinten Königreich massiv an Bedeutung. So soll die Zahl der Computer, die mit einem vorinstallierten Linux verkauft werden, seit der Einführung von Windows Vista um das 28-fache zugelegt haben.
Via Pro Linux
Update 06.08.2008:
IBM startet neue Desktop-Initiative














2 Kommentare
Vielleicht sollte sich Microsoft einmal fragen, warum so viele Anwender lieber zu open-source Produkten umsteigen. Für einen Software-Giganten sollte es doch möglich sein, der Gemeinde von freien Entwicklern Paroli zu bieten.
Meiner Meinung nach hat man sich bei Microsoft jedoch zu lange auf den erwirtschafteten Lorbeeren ausgeruht und bekommt nund die Quittung dafür.
Jetzt kommen die so langsam ans Überlegen, aber so einen Koloss in eine andere Richtung bewegen, ist nicht einfach.