Wegen Meinungsäußerung zu 20 Jahren Haft verurteilt zu werden und davon 19 Jahre abzusitzen - eine für mich grauenvolle Vorstellung!

‘Regierungsfeindliche Propaganda’ lautete ein Grund für die Verurteilung von Win Tin, Redakteur der Tageszeitung „Hanthawaddy“ und Vizepräsident der „Burmese Writers Association“. Nichts ist leichter für eine Diktatur, jemanden ‘regierungsfeindliche Propaganda’ vorzuwerfen. Oft und gern gebraucht im Ostblock, vor 1989.
Win Tin wurde jetzt entlassen, nach 19 Jahren; er ist bald 80 Jahre alt, will aber weiterhin Aung San Suu Kyi und die „Nationale Liga für Demokratie“ unterstützen.
Zur Zeit sitzen acht weitere Journalisten in Burma im Gefängnis. Vor fast genau einem Jahr gab es den Burma Action Day. Es ist ruhig geworden um Burma. Spektakuläre Aktionen der Militärs gegen demokratische Bestrebungen der Bevölkerung gibt es gerade nicht. Die Demokratie ist aber für Burma noch immer weit entfernt.














2 Kommentare
Wahnsinn, dass es sowas immer noch gibt! Ich dachte echt, die Zeiten wären durch, aber das ist scheinbar nur hier der Fall. Schade, dass man in Burma noch nicht so weit ist und wohl auch künftig noch einige der Menschen, die den Mut haben, ihre Meinung zu sagen, dafür heftigtst verurteilen wird.
Ja, traurige Zustände! Und Burma ist in dieser Beziehung leider kein Einzelfall.