Die Viererbande zerbröselt’s

Schröder, Clement, Müntefering und Steinmeier, der “Viererbande” aus der Regierungszeit Gerhard Schröders, ergeht es so, wie der gleichnamigen Gruppierung seinerzeit in China. Sie zerbröselt’s, allerdings nicht durch Druck von außen, sondern das machen die selbst.
Schröder und Müntefering inszenieren den Rücktritt und verhelfen Frau Merkel an die Macht. Gerhard Schröder sitzt seitdem in seinem warmen Büro bei Gazprom.
Müntefering ist seitdem das Wettermännchen der SPD - mal kommt er raus und steht vorne, mal zieht er sich ins Häuschen zurück. Er fungiert ausserdem als Fahnenträger der SPD, hat diese (die Fahne) aber zum Schal umfunktioniert.
Clement, seinerzeit still, als in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin rot-rote Koalitionen gebildet wurden, hat dann auf einmal entdeckt, dass eine Koalition mit der Linken nichts ist und haut daraufhin auf Ypsilanti ein (RWE dankt). Das Parteiausschlußverfahren wird abgewehrt, die Rüge kontert er mit einem Parteiaustritt - Mission accomplished.
Bleibt noch Steinmeier. Er tritt 2009 als Kanzlerkandidat an. Mit der SPD im Rücken fast ein “Mission impossible”. Vielleicht hat Schröder noch einen Platz für ihn bei Gazprom, als Büroleiter. So etwas hat er ja damals schon mal gemacht, im Kanzleramt.
Eine tolle Truppe.

Einen Kommentar schreiben

Ihre Daten werden niemals an Andere weiter gegeben.
Die Email-Adresse wird nicht angezeigt. Notwendige Felder sind so markiert: *

*
*