30. November 2008 – 12:06
hat André Bräkling auf seinem Blog gegeben. Seine Alternative sieht folgendermaßen aus:
Das BKA muss lediglich auf seinen Trojaner bzw. Onlinedurchsuchungen verzichten und stattdessen ein soziales Netzwerk eröffnen. Solche Communities erfreuen sich großer Akzeptanz und werden von immer mehr Menschen mit großer Begeisterung genutzt. Ergänzen kann man das Netzwerk um die BundesID als Alternative zur [...]
18. November 2008 – 07:42
Lars Reppesgaard hat in seinem hervorragend recherchierten Buch über das Google-Unternehmen (Das Google-Imperium) dargelegt, das der der sucht, auch selbst gefunden werden kann. Und das uns Google bald besser kennt, als wir uns selbst. Deshalb sollte jeder seine Privatsphäre in der digitalen Welt aktiv managen. Es gibt auch Alternativen zu Google.
Man kann es aber [...]
15. November 2008 – 09:34
Unter dem Titel:
“Stasi 2.0 - Wie der Staat unsere Daten erfasst und überwacht”
haben die Vorbereitungen für einen Sammelband und eine Konferenz im Rahmen des LinuxTages 2009 begonnen. Die Herausgeber Annika Kremer und Frank Guthausen sowie der Verlag Open Source Press haben einen Call for Papers (PDF) veröffentlicht, der am 30. November 2008 endet. Gesucht [...]
3. September 2008 – 11:28
Laut einem Schreiben des Bundesjustizministeriums an das Bundesverfassungsgerichts haben Ermittler allein zwischen Mai und Juli in 934 Strafverfahren auf verdachtsunabhängig gespeicherte Verbindungs- und Standortdaten zurückgegriffen.
Der Tabelle des Justizministeriums nach greifen Ermittler am eifrigsten in Baden-Württemberg auf die Vorratsdaten zurück (189 Verfahren). In der Häufigkeitsrangliste folgen Nordrhein-Westfalen (163 Verfahren) sowie Bayern und Niedersachsen (jeweils 125 Verfahren). [...]
Inzwischen wundert mich auf diesem Sektor gar nichts mehr. Das Projekt ‘Datenschutz’ kann als gescheitert betrachtet werden. Und das nicht nur, weil die Vorratsdatenspeicherung durchgepeitscht wurde, sondern auch, weil meine privaten Daten anscheinend ungeschützt sind. Und ich bin nicht derjenige, der seine Daten sorglos im Netz streut oder bei ominösen ‘Marktforschungstelefonaten’ preisgibt.
Kreditkartendaten kosten auf dem [...]
Wie bei jedem Skandal, so auch hier - erst ein ‘Einzelfall’, dann treten zusätzliche Fälle auf (natürlich noch immer unbedenklich), bis dann sämtliche Dämme brechen. Zu Beginn noch wortreich verniedlicht, schweigen die Politiker dann erst einmal oder nutzen die Situation, um von eigenem Verhalten abzulenken. Für Wiefelspütz (SPD) ist der Datenmissbrauch ein Problem der Privatwirtschaft. [...]
Vorratsdatenspeicherung, online-Durchsuchung und jetzt ein zentrales bundesweites Melderegister - Wolfgang Schäuble fährt weiter auf seiner Amokfahrt gegen die Privatsphäre. Es ist scheinbar kein Ende abzusehen. Werden wir bald einen Barcode auf der Stirn tragen, den die Polizei dann jederzeit mit einem Scanner ablesen kann?
Clemens Binninger, Berichterstatter für Terrorbekämpfung, organisierte Kriminalität und Biometrie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterstützt [...]
Absolute Sicherheit gibt es nicht, kann es nicht geben. Auch nicht im Bereich ‘Datenschutz’, ‘Schutz der Privatsphäre’. Das zeigen die Pannen in Grossbritannien, aber auch in unseren Landen. Da kann Minister Schäuble tausendmal behaupten, dass die Gesetze über Online-Ausforschung oder Vorratsdatenspeicherung sicher sind und Mißbrauch nicht möglich ist.
In der Theorie mag das so sein, aber [...]
In Schweden hat die Regierung das Abhörgesetz zurück gezogen:
Schwedens bürgerliche Regierung ist mit ihrer Initiative zu einem umfassenden Abhörgesetz gescheitert. Wie am Morgen in Stockholm bestätigt wurde, wird der Gesetzentwurf wegen des Widerstands aus den eigenen Fraktionen der vier Koalitionsparteien nicht wie geplant am heutigen Tag im Reichstag zur Abstimmung gestellt.
Minister Schäuble sollte mal [...]
Irland will die Vorratsdatenspeicherung nicht - dort geht der Staat dagegen an. Herr Schäuble sollte sich mal mit seinem irischen Amtskollegen zusammen setzen.
Irland geht mit eher formalen Argumenten gegen die Richtlinie vor und macht geltend, dass Artikel 95 EG als Rechtsgrundlage für die Richtlinie 2006/24/EG mit einem wesentlichen Formfehler behaftet ist. Weder Artikel 95 EG, [...]