Nicht wissen was sie tun, aber trotzdem absahnen

Oek_Finanzen | wong it! 10.07.2008

‘Rating’ bedeutet auch ‘Bewertung’ und Ratingagenturen bewerten etwas, bewerten es, um Dritten eine Grundlage für ihr Handeln zu geben.
Die Dritten vertrauen auf die Ratingagenturen, weil sie dort mehr Fachwissen vermuten oder weil es für ihre Geschäfte hilfreich ist, wenn angeblich objektive Ratingagenturen, die Grundlage dieser Geschäfte bewerten.
Schöner Schein, wie man jetzt sieht. Ich wundere mich nicht. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC belegt es jetzt.

In dem 37seitigen Report der Börsenaufsicht finden sich Perlen der Erkenntnis darüber, wie die mächtigen Ratingagenturen ihre Arbeit machten, beziehungsweise nicht machten. “Ich konnte nur die Hälfte der Risiken des Geschäfts abschätzen”, notiert eine namenlose Analystin. Ein Kollege schreibt: “Wir haben überhaupt nicht die Ressourcen, um das zu tun, was wir tun”.

Es ist aber nicht nur eine Ressourcenfrage; es ist viel schlimmer.

Der Analyst misst der Arbeit der Ratingagenturen, seiner eigenen Arbeit, eine große Schuld an der Katastrophe zu, die er kommen sah: “Wir züchten hier das nächste Monster heran. Hoffentlich sind wir alle reich und in Pension, bevor dieses Kartenhaus zusammenbricht.”
“Selbst wenn dieses Produkt von Kühen konstruiert worden wäre: Wir würden es trotzdem bewerten.”

Wohl denen, die noch auf ein Tripple-A-Rating, auf eine A++ - Bewertung - oder was auch immer - vertrauen.

Privat habe ich für 5 Mio. EURO Aktien gekauft

Oek_Energie, Oek_Zufriedenheit | wong it! 30.06.2008

RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (29.06.2008, Nr. 26, Seite 35):

Frage: Wie sollen die Aktionäre dann darauf vertrauen, dass Sie für einen besseren Aktienkurs kämpfen?

Antwort Großmann: …Privat habe ich RWE-Aktien für rund fünf Millionen Euro gekauft.

Das überzeugt; ich überlege jetzt nur, wie ich zu 5 Mio. EURO komme.

Millionäre trotzen der Finanzkrise

Oek_Gesellschaft, Oek_Zufriedenheit | wong it! 24.06.2008

Es beruhigt mich dann doch, wenn die Menschen nicht ausnahmslos unter der Finanzkrise leiden. Zum Glück gibt es immer Ausnahmen, an denen sich zeigt, dass sich Einsatz und Leistung lohnen - trotz der US-Immobilien- und Finanzkrise, steigender Lebensmittel- und Energiepreise, gelingt es fleissigen Menschen nicht nur gut zu leben, sondern auch noch ihr Vermögen zu mehren.

Obwohl das Jahr 2007 vom Ausbruch der US-Immobilienkrise und den darauf folgenden Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt war, hat die Zahl der Dollar-Millionäre und deren Vermögen weiter zugenommen. Zu diesem Schluss kommt die zwölfte Ausgabe des jährlich erscheinenden «World Wealth Report» von Merrill Lynch und Capgemini. Als Dollar-Millionäre gelten sogenannte «high-net-worth individuals» (HNWI), die netto (ohne Liegenschaftsbesitz) über ein Finanzvermögen von mehr als 1 Million Dollar verfügen. Weltweit ist diese Zahl laut Studie im Jahr 2007 um 6% auf über 10,1 Millionen Dollar-Millionäre gewachsen. Insgesamt können diese über ein Gesamtvermögen von 40’700 Milliarden Dollar verfügen.

Na also, es geht doch!

Quelle: nzz

Abzocken ist international

Oek_Arbeitswelt | wong it! 23.06.2008

Nicht nur unsere Manager wissen, wie sie ihre Taschen füllen - auch in der Schweiz ist dieses Wissen präsent. Irgendwoher muss Herr Ackermann es ja haben - er hat es mitgebracht.

Bei Lupe findet man zwei schöne Plakate zu den schweizer Abzockern.
Aber im Grunde bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

Monster oder ahnungslose Jungs?

Allgemein | wong it! 16.05.2008

Bankvorstände haben es zur Zeit nicht leicht. Die Finanzkrise beutelt ihre Institute so richtig, einige haben schon ihre Koffer packen müssen (da wurden dann noch reichlich Scheinchen dazu getan) und manch einer zittert noch.

Unser Bundespräsident, Horst Köhler, ebenfalls früher mal in dem Gewerbe tätig, bezeichnet das Finanzsystem als Monster und bescheinigt den Bankern mangelnde Übersicht.

Bafin-Chef Jochen Sanio sieht aber die Ratingagenturen als schuldig an und nimmt die Banker in ‘Schutz’:

“Wir haben den Urteilen der Ratingagenturen genauso geglaubt wie viele Investoren”, sagte er und nahm dabei auch die wegen der Krise entlassenen Bankenvorstände in Schutz. “Ich würde sie nicht als böse Jungs bezeichnen, sondern vielmehr als ahnungslose Jungs.”

Ein Kompliment ist das auch nicht gerade! Wer ist uns als Verwahrer und Mehrer unseres Geldes lieber - das Monster oder der ahnungslose Junge?

IWF fürchtet 600 Milliarden EUR Verlust - wer hat 600 Milliarden Gewinn gemacht?

GvR_Finanzen, Oek_Politik | wong it! 08.04.2008

Im Zuge der Finanzkrise befürchtet der IWF 600 Milliarden Euro Verlust. Das diese, wie bei der IKB, zum Teil aus dem Steueraufkommen zu begleichen sind, ist wohlbekannt. Frau Matthäus-Maier wurde jetzt dafür geopfert.
Bei den Banken wurden schon Vorstände entlassen, aber diese müssen sich um ihre finanzielle Zukunft sicher keine Sorgen machen. Weitere werden folgen.

Nicht übersehen werde sollte aber, das den 600 Milliarden Euro Verlust auch an anderer Stelle 600 Milliarden Euro Gewinn gegenüber stehen. Das Geld wurde ja nicht verbrannt. Es liegt jetzt auf Konten, ist sicher steuerfrei und macht den Abkassierern viel Freude.

So ist das halt - hätten sich die Häuslekäufer, Konsumenten und Banker nicht so dumm angestellt, wäre das nicht passiert! So ist das System gestrickt - es wird der mündige Bürger propagiert, der dann mit blumigen Aussagen zu irrwitzigen Finanztransaktionen verleitet wird. Wachstum ist das Zauberwort. Die Banker haben irgendwann auch jede Übersicht verloren und dann kracht es!
Der Ruf nach dem Staat erschallt und um noch grösseren Schaden zu vermeiden, werden aus Steuermitteln Rettunksaktionen gestartet. Funktioniert immer wieder prima.

Aberwitzig wird es, wenn die Banken die Bilanzierungsvorschriften für das Fiasko verantwortlich machen wollen und die Bundesregierung zu Reformen aufgefordert wird, damit die Finanzkrise nicht in die Realwirtschaft überspringt.
Beim nächsten Mal wird es nicht besser enden.

Quellen und weitere Informationen:
Auch Privatbanken werden Marktpreise unheimlich
Matthäus-Maier stolpert über IKB-Krise
Finanzkrise : IWF fürchtet 600 Milliarden Euro Verlust

Banker stellt eigener Branche Armutszeugnis aus

Allgemein | wong it! 07.04.2008

Der Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter räumt Fehler der Banken ein und attestiert komplettes Versagen.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, hat ein “Versagen auf der ganzen Linie” der Banken beim Umgang mit der weltweiten Finanzkrise eingeräumt. “Wir waren alle offenkundig nicht in der Lage, die Risiken, die mit diesen Geschäften verbunden waren, richtig einzuschätzen und sind nun in diese Krise geschlittert”, sagte Walter der “Deutschen Welle”. Auch Risikomanager sowie Aufsichtsbehörden, “die prinzipiell das Recht, ja die Pflicht hatten, in die Bücher zu schauen, beispielsweise bei der Bankenaufsicht”, seien offenkundig überfordert gewesen.

Was lauert noch in den Büchern der Banken, von dem die Banken selbst nicht genau wissen, wie es sich auswirkt? Ich erinnere mich an viele warnende Stimmen, die schon vor Jahren vor dem Immobiliencrash warnten. Aber die Geldgier besiegt den Verstand!

Genmanipulierte Pflanzen widerstehen jahrzehntelang

Oek_Ernährung | wong it! 07.04.2008

Die Profiteure der Gentechnik werden nicht müde, die Harmlosigkeit der Gentechnik zu propagieren. Die Praxis straft sie aber Lügen - genmanipulierte Pflanzen lassen sich nicht wie gewünscht beherrschen.

Forscher des Swedish Board of Agriculture berichten im Wissenschaftsmagazin Biology Letters, dass Gen-Raps unberechenbar ist - zehn Jahre nach der ersten Aussaat sind solche veränderten Pflanzen noch auf einem Acker nachweisbar gewesen.
Trotz grosser Sorgfalt gelang es nicht, die Pflanzen von dem Versuchsacker zu entfernen.

2005 sammelten die schwedischen Wissenschaftler auf dem Versuchsacker 38 Rapspflanzen und behandelten sie mit dem Herbizid Glufosinat. Eigentlich hätten alle eingehen müssen. Doch 15 überlebten das Gift. Weitere Analysen wiesen die Giftresistenz in den Genen nach. Naturschützer mahnen seit langem, dass die Langzeitwirkungen und das Verhalten von Gen-Pflanzen viel zu wenig untersucht seien.

Einer der grössten Verfechter und Profiteur der Gentechnik ist der Monsanto-Konzern, der jetzt eine Niederlage in einem Prozess gegen einen Gentechnikgegner hinnehmen musste. Berufsimker und Gentechnikgegner Michael Grolm will den Genmais in Europa stoppen; das Gericht wies die Klage des Konzerns zu neun Zehntel ab.

Das Protest auch etwas bewirkt, zeigt das Beispiel in der Region Niedermöllrich.

Die geballte Ablehnung der Bürgerinnen und Bürger, des überparteilichen Aktionsbündnisses gegen Gentechnik hat dazu geführt, dass der US-Agrarmulti Monsanto zum ersten Mal in Deutschland einen Rückzieher von seinen Plänen machen musste. Der Konzern hat angekündigt, sich von seinem Standort in der Region Niedermöllrich zurückzuziehen und dort keine Versuche mit Gentech-Mais durchzuführen.

Quellen und weitere Informationen:
Zähes Kraut: Genmanipulierte Pflanzen sind selbst zehn Jahre nach ihrer Aussaat noch nachweisbar
Monsantos Klage gegen Gentechnikgegner zu neun Zehnteln abgewiesen
Informationsdienst Gentechnik
Monsanto gibt Anbau von Gen-Mais in Niedermöllrich auf!
Gentech: Neues vom ‘Golden Rice’

Bantam-Aktion gegen Genmais

Bantam-Aktion gegen Genmais ruft auf:

Wo Bantam steht wächst keine Gentechnik. Deshalb wollen wir den Anbau von samenfesten Maissorten in ganz Deutschland fördern und zu einer Tradition machen, an der auch das neue Gentechnikgesetz und seine Verordnungen sich orientieren müssen.

Wer gentechnikfreien Maissorten wie den “Golden Bantam” anbaut

* muß über den Anbau von Gentechnikmais in seiner Nachbarschaft genau informiert werden

* muß vor gentechnisch verändertem Pollen geschützt werden, besonders dann, wenn aus der Ernte neues Saatgut gewonnen und vermehrt werden soll

Machen auch Sie Ihren Garten zur gentechnikfreien Zone, die wir gemeinsam verteidigen. Machen Sie mit bei unserem “Zwergenaufstand”, mit dem wir die “Gentechnik-Riesen” das Fürchten lehren. Genießen Sie im Herbst den maissig-süßen Geschmack von “Golden Bantam”. Vermehren und empfehlen Sie ihn weiter.

Energie muss bezahlbar bleiben - Stromkonzerne berechnen 800 Mio. zuviel!

Oek_Energie, Oek_Service | wong it! 05.04.2008

Der FDP-Vorsitzende Westerwelle brachte sich und seine Partei Ende März mit den Energiepreisen ins Gespräch. Bezahlbare Energie sei ein Grundbedürfnis - die Energiekosten seien der “Brotpreis des 21. Jahrhunderts”, sagte Westerwelle. Um die Preise zu senken, solle der Mehrwertsteuersatz auf 7 Prozent gesenkt werden.
Die vier grossen Stromanbieter Eon, RWE, EnBW und Vattenfall sollen den Verbrauchern 800 Mio. EUR zu viel für sogenannte Regel- und Ausgleichsenergie berechnet haben. Jetzt wurde von der Bundesnetzagentur deshalb ein Missbrauchsverfahren eingeleitet.

Natürlich sehen sich die grossen 4 unschuldig beschuldigt. In zwei Monaten soll der Entscheid bekannt gegeben werden.
Schön wäre es, wenn Herr Westerwelle und seine Partei jetzt auch mit Vehemenz den grossen 4 entgegen treten. Es geht der FDP ja um niedrigere Energiepreise, oder?

Quellen und weitere Informationen:
Womöglich 800 Millionen Euro zu viel berechnet
Westerwelle fordert niedrigere Mehrwertsteuer auf Energie

Boykott der olympischen Spiele und die Verantwortung

GvR_Ethnien, GvR_Fernsehen, GvR_Sport, Oek_Sport | wong it! 27.03.2008

Die olympischen Spiele stehen im Brennpunkt der Diskussion. Ausgelöst durch die gewalttätige Reaktion der chinesischen Behörden auf die Demonstrationen der Tibeter wird in ganz Europa der Boykott der olympischen Spiele diskutiert.
Die Optionen lauten: Boykott der Eröffnungszeremonie, Boykott der gesamten Spiele oder kein Boykott.
Überwiegend wird aber ein Boykott abgelehnt - sowohl von den Politikern, dem IOC als auch von den Sportlern und auch dem Dalai Lama. Inwieweit es dabei bleibt, ist auch von dem weiteren Vorgehen der chinesischen Behörden abhängig.

Weder die nichtchinesischen Politiker noch das IOC und auch nicht die Sportler sind verantwortlich für das, was im Tibet gerade geschieht. Auch ich bin nicht dafür verantwortlich und wenn ich die olympischen Spiele boykottiere, indem ich sie ignoriere, wird das die chinesische Regierung genausowenig stören, wie der oft zitierte Sack Reis, der in China umfällt. Auch die Politiker in Europa, das IOC und die Sportler halten einen Boykott für wirkungslos und ziehen als Beleg den Boykott der olympischen Spiele 1980 in Moskau heran. Auch das hätte damals nichts gebracht. So gesehen hat bisher kein Boykott etwas gebracht.
Wo liegt aber die ‘Schmerzgrenze’ für den Boykott der olympischen Spiele in Peking? Bemisst sich diese an der Zahl der Toten in Tibet?

Als die olympischen Spiele nach Peking vergeben wurden, war damit die Hoffnung verbunden, dass sich dies positiv auf die Entwicklung der Demokratie in China auswirkt. Diese Hoffnung hat sich im Wesentlichen nicht erfüllt (das Sport dafür das geeignete Instrument ist, wird bezweifelt). Todesurteile werden weiter in grosser Zahl vollstreckt, Menschenrechte werden in vielen Fällen nach wie vor massiv verletzt und die Situation der Wanderarbeiter ist erbärmlich. Hinzu kommt jetzt das Vorgehen gegen die Demonstranten in Tibet.
Kann man für das Alles das IOC verantwortlich machen? Sicher nicht; aber das IOC ist verantwortlich dafür, das die olympischen Spiele an ein Land vergeben wurden, das damit Propaganda betreibt und die Verfehlungen gegen Demokratie und Menschenrechte damit übertüncht. Nur das IOC, Hüter des olympischen Gedankens, ist insoweit die Instanz, die einen Boykott aussprechen sollte, die die olympischen Spiele absagen sollte. Dafür trägt es die Verantwortung.

In diesem Zusammenhang ergibt sich die Frage, wer in dem Fall der ‘Verantwortliche’ ist. Wer hat da die Verantwortung - das IOC als Institution oder die Personen, die das IOC bilden?
Wie immer, wenn es um Verantwortung geht, ist zu fragen: Wer ist wem wofür verantwortlich? Verantwortung setzt Freiheit voraus, die Freiheit, sich für eine von mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Ist diese Freiheit nicht gegeben, kann es auch keine Verantwortung geben. Darüber hinaus muss der Handelnde Kontrolle über das Ergebnis der Handlungen haben und die Folgen seiner Handlung kennen. Kann dies eine Institution wie das IOC leisten? Oder ist dies nur durch eine Person leistbar? Die Entscheidung des IOC, die olympischen Spiele an Peking zu vergeben, wurde von den Mitgliedern des IOC getroffen. Insoweit sind diese auch verantwortlich für die Folgen dieser Entscheidung und zuständig für die Revision. Das IOC will diese Entscheidung aber nicht revidieren. Ist somit die Diskussion beendet? Für die Politiker, die Sportler, das IOC und die Wirtschaftsunternehmen, die an der Olympiade verdienen, sicher.

Welche Verantwortung erwächst aus dieser Entscheidung, die olympischen Spiele nicht zu boykottieren, für diese handelnden Personen und Institutionen? Stellen wir wieder die Frage: Wer ist wem wofür verantwortlich?
Kommt es nicht zum Boykott, wird China die olympischen Spiele für seine Propagandazwecke nutzen. Dafür wären die ‘Nichtboykottierer’ verantwortlich. Wem gegenüber wären sie verantwortlich? Den Tibetern und den anderen Unterdrückten in China gegenüber!
Wären die Auswirkungen eines Boykotts aber schlimmer als die Auswirkungen des Nicht-Boykotts? Dieses Argument heilt die Entscheidung, nicht zu boykottieren? Ein Dilemma, welches aber schon zum Zeitpunkt der Vergabeentscheidung gegeben war. Jetzt sind die Politiker, das IOC und die Sportler Getriebene dieser damaligen Entscheidung.

Ich werde die olympischen Spiele ignorieren. Wie oben gesagt, wird China das nicht interessieren. Aber davon mache ich meine Entscheidung nicht abhängig. Ich werde auch die Produkte der Firmen ignorieren, die mit der Olympiade werben bzw. diese sponsern.
Schön wäre es, wenn ARD und ZDF sich entschliessen würden, anstatt Berichte von den Sportereignissen, Berichte über die gellschaftlichen Mißstände in China zu senden. Das würde sich meines Erachtens bestens mit dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Programmanstalten vertragen.