Gesellschaft versus Regierung (GvR)
Ausgehend von dem folgenden Zitat lässt mich die Problematik von Gesellschaft versus Regierung seit längerer Zeit nicht los.
Eine Gesellschaft entsteht aus unseren Bedürfnissen, eine Regierung wegen unserer Schlechtigkeit. Die erstere fördert unser Glück auf positive Weise, indem sie unsere Gefühle vereint, die letztere auf negative Weise, indem sie unsere Verderbtheit zügelt; die eine fördert die menschlichen Beziehungen, die andere schafft Unterschiede. Erstere tut Gutes, letztere bestraft.
Gesellschaft ist in jedem Zustand ein Segen, Regierung dagegen im besten Fall nur ein notwendiges, im schlechtesten Fall aber ein unerträgliches Übel.
(Thomas Paine, Common Sense, 1776)
Ob diese Aussage heute noch uneingeschränkt zutrifft, ist zu bezweifeln; sie ist ihrer Zeit gemäss formuliert. Als Ausgangspunkt von Überlegungen zu diesem Thema eignet sich diese Aussage aber sehr gut.
Ich will mich mit allen Aspekten von Gesellschaft versus Regierung beschäftigen; dies auch, weil ich es besser verstehen will.
Parteien, Religion, Staats-/Regierungsformen, Menschenrechte, Datenschutz, Bürgerbeteiligung, Kunst, Sport, Medien ….. werden hier berücksichtigt werden, soweit sie in diesem Kontext eine Rolle spielen.
Oekonomisierung des Lebens (Oek)
Anreize sind Eckpfeiler unseres Lebens. Dies meint aber nicht ausschliesslich ökonomische Anreize. Die Fokussierung auf den ökonomischen Nutzen in zunehmend immer mehr Lebensbereichen führt letztlich zu einer Verarmung unseres Lebens - auch bei denen, die zu den ökonomischen Gewinnern gehören.
Anreize sind Mittel, um uns dazu zu bewegen, etwas zu tun oder zu unterlassen. Eine Reduzierung auf ökonomische Anreize führt zu einer ‘Monokultur des Lebens’ - mit den für Monokulturen typischen Folgen.
Mir geht es um Beispiele aus dem Leben, die exemplarisch zeigen, das dies nicht der richtige Weg ist.
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